Die blaue Stille - Rezensionen

* * * * * Nimm das Buch, mach dir einen Tee, setzt dich und tauche ein

Charlotte steht zwischen zwei Männern – und zugleich vor den Schatten einer traumatischen Kinderverschickung, die sie nie wirklich hinter sich lassen konnte. Bildhaft und atmosphärisch erzählt der Roman von den inneren und äußeren Konflikten seiner Protagonistin. Die Autorin nimmt die Leser:innen mit auf eine eindringliche Reise durch Charlottes Beziehungen und ihre emotionale Zerrissenheit. Besonders bewegend ist Charlottes Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit.

Die Begegnung mit einem anderen Mann öffnet für Charlotte eine sinnliche, spontane und befreiende Welt. Auch hier versteht es die Autorin meisterhaft, eine Sogwirkung zu erzeugen – so stark, dass man gefesselt aus dem Zug steigt und den Weg nach Hause lesend fortsetzt.. ☺️

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* * * * * Besondere Lese-Empfehlung!

Mir gefällt die brilliante Präzision der Autorin sehr gut, mit der sie mich in ihrem Debutroman von der Vergangenheit in die Gegenwart und zugleich ins Ungewisse geführt hat. Geschickt wählt sie dafür Worte und fügt sie zu Sätzen in den Szenen zusammen, durch die ich in die Erzählzeiten geradezu hindernislos „hineinschweben“ konnte. Humorvolle Dialoge, ernste und nüchterne Beschreibungen sowie präzise Formulierungen haben mich in den Bann der Geschichte um die Protagonistin Charlotte gezogen. Ein gleichermaßen phantasievoller wie realer Roman in außergewöhnlicher und anspruchsvoller Erzählform. Absolut empfehlenswert!

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* * * * * Ein sehr empfehlenswertes Buch

Ein anrührender und mitreissender Roman. Trotz der sehr literarischen Sprache ist der Text flüssig und schön zu lesen. Der Autorin gelingt es, scheinbar belanglose Alltagssituationen auf eine anschauliche und detaillierte Weise zu schildern, die ihnen Tiefgang verleiht und eine undefinierbare Bedrohung und Verinsicherung durchscheinen lässt. Was ist los? Was ist passiert? Was bedeuten diese Erinnerungsfetzen aus einer fernen Kindheit? Trotz des belastenden Themas und Kindheitstraumas, das hier sensibel aufgegriffen wird, scheint auch immer wieder feiner, trockener Humor durch. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, denn ich habe mit Charlotte -obwohl sie so ganz anders ist als ich- mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, für welchen der beiden Männer sie sich entscheidet :-). Und sobald ich das Buch fertig gelesen hatte, wollte ich von vorne beginnen, aus Angst, ein wichtiges (oder auch unwichtiges) Detail verpasst zu haben. Und weil mir Charlotte und der Roman einfach ans Herz gewachsen sind.

Bei Thalia

* * * * * Einfühlsam, ernsthaft, schöne Sprache

Ich habe den Roman ziemlich in einem Stück verschlungen. Trotz ernster Passagen und schwerer Themen (kompliziertes Mutter-Tochter-Verhältnis, Kindheitstrauma, belastete Beziehung...) lief die Handlung wunderschön flüssig und einfühlsam dahin. Ich konnte mich auch oftmals über die klugen Formulierungen und die bildhafte Sprache der Autorin freuen, die sich mit diesem Roman von den seichten Frauenromanen deutlich abhebt. Mit den eingestreuten Kindheitserinnerungen wird einem das Verhalten von Charlotte immer verständlicher. Ich habe das Buch gerne gelesen, es hat mich zum Nachdenken angeregt und mich trotzdem nicht ratlos oder traurig, sondern mit einem wohligen Gefühl zurückgelassen. Klare Leseempfehlung!

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* * * * * Fesselnd, einfühlsam, wunderbares Lesevergnügen

Die Geschichte von Charlotte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Autorin schildert die Entwicklung der Protagonistin auf einfühlsame, spannende und berührende Weise. Auch sprachlich ist der Roman ein absolutes Highlight. Vor allen Dingen die Kinderheim Szenen gehen einem echt unter die Haut. Absolut empfehlenswert.

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* * * * * Fesselnd und bewegend

Ein großartiges Lese Erlebnis! Von der ersten Seite an hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen; der Handlungsverlauf ist logisch und flüssig. Die Charaktere werden äußerst lebendig beschrieben; man leidet, hadert und hofft mit ihnen. Auch nach Abschluss der Lektüre geht einem das Geschehen nicht aus dem Kopf. "Die Blaue Stille" kann ich sehr empfehlen; dieses Buch berührt die Seele, es öffnet das Herz und bereichert den Geist.

Bei Thalia

* * * * * Sehr einfühlsame Geschichte über eine Frau am Scheideweg.

Eine Frau muss sich ihrer traumatischen Vergangenheit bewusst werden, um die Weichen für ihre Zukunft zu stellen. In einfühlsamen Worten beschreibt die Autorin den Kampf gegen die Verdrängung und die Euphorie einer neuen Liebe. Sehr lesenswert!

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* * * * * Fesselndes Lesevergnügen

Einfach faszinieren, wie die Autorin die immer größer werdende Verunsicherung einer strukturierten Frau beschreibt.
Wie für Charlotte aus der Tiefe Erinnerungen aufblitzen und die Ereignissse um sie rum, plötzlich ihr Leben komplett in Frage stellen. Spannend und fesselnd beschrieben und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein Lesevergnügen für die bevorstehenden Herbst- und Wintertage.

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* * * * * Absolut lesenswert

Dorothea Burgers Roman Die blaue Stille ist ein eindrucksvolles, vielschichtiges Werk, das die Themen Verlust, Selbstfindung und die Schatten der Vergangenheit auf tiefgründige Weise behandelt. Mit einer ruhigen, aber intensiven Erzählweise führt die Autorin ihre Leser durch die emotionale Landschaft der Protagonistin.

Bei Hugendubel

* * * * * Fesselndes Buch!

Die blaue Stille von Dorothea Burger ist ein berührender Roman über Charlotte, die nach einem Fahrradsturz mit traumatischen Kindheitserinnerungen an eine frühe Kinderverschickung kämpft. Die Geschichte pendelt zwischen ihrer schwierigen Vergangenheit und einem aufkommenden Konflikt mit zwei Männern. Durch ihre eigenen Erfahrungen gelingt es Burger, authentische und fesselnde Charaktere zu erschaffen. Mit einem gut abgestimmten Erzähltempo und stetiger Spannung wird der Leser immer weiter in die Geschichte gezogen. Besonders beeindruckend ist, wie Charlotte am Ende die Fesseln ihrer Kindheit ablegt ein mutiger und überraschender Befreiungsprozess. Unbedingt lesenswert!

Bei Hugendubel

* * * * * Roman mit Tiefgang

Es war fesselnd und bewegend, dieses Buch zu lesen. Inhalt: Charlotte bekommt den Heiratsantrag ihres langjährigen Freundes und soll die Hochzeit planen. Aber es fühlt sich nicht so an, wie es sich anfühlen sollte, eine glückliche Braut zu sein. Charlotte hat einen Radunfall, und einige Flashbacks katapultieren sie in ihre eigene Kindheit zurück. All das liegt schwer auf Charlotte und zieht sich auch durch das Buch, aber trotzdem gelingt es der Autorin, den Roman flott lesbar und nicht belastend oder schwer wirken zu lassen. Das liegt wohl an der wunderschönen Sprache, die dem Ganzen Leichtigkeit gibt. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, deswegen klare Leseempfehlung!

Bei Hugendubel

* * * * * In jeder Hinsicht eine Bereicherung

Ort der Handlung ist München. Charlotte Richter, eine in der Softwarebranche erfolgreiche junge Frau, ist genervt von ihrer alternden Mutter, um die sie sich kümmern muss, von deren Telefonaten und Hilferufen. Sie lebt seit 10 Jahren in einer festen Beziehung. Ihr Partner Mark bemüht sich, die Beziehung nun endlich durch Heirat und eine gemeinsame Wohnung auf eine stabile rechtliche Grundlage zu stellen.

Aber irgendetwas gelingt Charlotte nicht, sie kann sich irgendwie nicht freuen und emotional auf etwas einlassen. Der Leser bekommt in Häppchen mit, aus welchem Grund Charlotte schwankt und nicht vertrauensvoll in ihrem Leben ist: Sie war ein sogenanntes Verschickungskind und als kleines Kind sechs Wochen in einem der zahlreichen Heime in Deutschland untergebracht, in denen im Laufe der Jahrzehnte bis Anfang der neunziger Jahre etwa 10 Millionen Kinder zur „Kur“ geschickt wurden. Der Leser erfährt in Umrissen, was dort das Leben der kleinen Charlotte belastete und seither bestimmt. Sie hat dort Schreckliches erlebt, das nur bruchstückhaft hervortritt, aber immer wieder unbewusst Ereignisse oder Entscheidungen beeinflusst. Als ein anderer Mann kurz vor ihrer geplanten Hochzeit zufällig in ihr Leben tritt, gerät Charlotte in eine persönliche Gewissenskrise.

Dorothea Burger versteht es, die fiktive Geschichte mit ihren eigenen Erlebnissen geschickt zu verweben und so dem Leser gleichsam die geheimsten Winkel ihrer Seele zu offenbaren. Es wird eine Spannung aufgebaut, der man sich als Leser kaum entziehen kann. Das Thema, inwiefern Erlebnisse in der Kindheit anhaltende Auswirkungen auf das Leben als Erwachsener haben können, wird ebenso sensibel wie fesselnd behandelt – auch, wie man als Erwachsener im Rückblick aus einer Position der Distanz zur Kindheit eigene Schlüsse ziehen kann.

Burgers Roman ist in jeder Hinsicht eine Bereicherung, vielleicht besonders für Menschen, die eigene zunächst unerklärliche Verhaltensweisen hinterfragen und auf der Suche nach Erklärungen sind.

Gabriele M.

* * * * * Unbedingt lesenswert!

Die blaue Stille von Dorothea Burger ist ein bewegender Roman, der einem zu Herzen geht. Die Protagonistin Charlotte hat nach einem Fahrradsturz mit traumatischen Erinnerungen an eine frühe Kinderverschickung zu kämpfen. Die Handlung balanciert zwischen der Trauma Vergangenheit einerseits und dem sich anbahnenden Drama zwischen zwei Männern andererseits.
Burger konnte bei diesem schwierigen Thema auf eigene Erfahrungen zurückgreifen und hat so überzeugende authentische Charaktere geschaffen. Sie bringt den Leser mit dem richtigen Erzähltempo und einer über den ganze Roman gehaltenen Spannung dazu, das Buch immer weiter zu lesen und nicht wegzulegen.
Wie es die Protagonistin Charlotte dann am Ende noch schafft, sich aus der emotionalen Zwangslage zu befreien und auch die Fesseln der Kindheit zu lösen, ist mutig und klug geschildert und überraschend gelöst. Die Geschichte einer Befreiung - Unbedingt lesenswert!

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* * * * * Erlebte Kindheits-Geschichte

Die blaue Stille besitzt eine beeindruckende Kraft der Sprache. Die Detail-genaue Beobachtung verstärkt die gespannte Aufmerksamkeit des Lesers. Die immer wiederkehrenden eindringlichen Heim-Szenen lassen das Kindheit-Trauma deutlich spüren.
Ein sehr fesselndes Buch!

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* * * * * Frauenroman mit Tiefgang

Ich habe den Roman ziemlich in einem Stück verschlungen. Trotz ernster Passagen und schwerer Themen (kompliziertes Mutter-Tochter-Verhältnis, Kindheitstrauma, belastete Beziehung...) lief die Handlung wunderschön flüssig und einfühlsam dahin. Ich konnte mich auch oftmals über die klugen Formulierungen und die bildhafte Sprache der Autorin freuen, die sich mit diesem Roman von den seichten Frauenromanen deutlich abhebt. Mit den eingestreuten Kindheitserinnerungen wird einem das Verhalten von Charlotte immer verständlicher. Ich habe das Buch gerne gelesen, es hat mich zum Nachdenken angeregt und mich trotzdem nicht ratlos oder traurig, sondern mit einem wohligen Gefühl zurückgelassen. Klare Leseempfehlung!

Bei Thalia

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